Fachkommission Integrationsfähigkeit | Startseite

Mädchen arbeitet in der Schule am Tisch.

Foto: Gabby K./Pixabay

Für das Gelingen von Integration spielt Bildung eine zentrale Rolle. Kinder und Jugendliche, ob mit oder ohne Migrationsgeschichte, werden am besten gefördert, wenn eine Bildungseinrichtung ihre soziale Lage sowie die sprachliche, kulturelle und religiöse Vielfalt wahrnimmt und ernst nimmt. Weil die Lernvoraussetzungen unterschiedlich sind, braucht es in Kindertageseinrichtungen und Schulen eine Förderung, die differenziert ansetzt und die Kinder begleitet. Nur so lassen sich Benachteiligungen verringern, die aus der familiären Herkunft entstehen – vor allem aus sozialer Ungleichheit – oder mit unterschiedlichen sprachlichen Startbedingungen zusammenhängen. Schulen müssen Lehr- und Lernangebote in hoher Qualität vorhalten, die am individuellen Potenzial und am Entwicklungsstand ansetzen. Zugleich müssen sie Mindeststandards garantieren, damit jede Schülerin und jeder Schüler ein Kompetenzniveau erreicht, das eine erfolgreiche Bildungsbiografie und die Teilhabe an der Gesellschaft eröffnet. Der Staat ist deshalb verpflichtet, für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung in Deutschland zu sorgen. Dafür gilt es, die Qualität der Bildungsangebote weiterzuentwickeln und abzusichern, gerade auch bei der Sprachbildung und der Sprachförderung. Außerdem sollten Bildungswege länger offen bleiben.