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Bei der Integrationspolitik und bei den Ergebnissen von Integration hat es in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten deutliche Fortschritte gegeben. Trotzdem zeigt sich eine wachsende Polarisierung an den beiden Enden des Qualifikationsspektrums. Eingewanderte können die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie im Ausland erworben haben, häufig nicht einsetzen. Bei den Bildungs- und Arbeitsmarktchancen besteht im Durchschnitt weiterhin ein beträchtliches Gefälle; besonders betroffen sind Schutzsuchende. Aufgabe der Integrationspolitik ist es deshalb, den Transfer von Qualifikationen zu fördern, die Einwanderinnen und Einwanderer im Ausland erworben haben, und ihre Kompetenzen zu stärken – gefragt sind dabei vor allem die Bildungs- und die Arbeitsmarktpolitik. Alle, die in Deutschland leben, müssen die Chance haben, jene Basiskompetenzen zu erwerben, ohne die eine aktive Teilhabe und Teilnahme an Gesellschaft und Arbeitsmarkt nicht möglich ist.
Von Bedeutung ist dabei vor allem die Sprachförderung, denn wer gut Deutsch spricht, hat einen Schlüssel zur aktiven Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft in der Hand. Ebenso wichtig ist es, den Erwerb von Schul-, Ausbildungs- und Universitätsabschlüssen in Deutschland gleichberechtigt zu fördern.