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Leiter des Forschungsbereichs für Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung am IAB, dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, und Direktor am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)  Prof. Dr. Herbert BRÜCKER

Herbert Brücker weist darauf hin, dass Migration Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Sozialstaat gleichermaßen Chancen und Risiken beschert. Er ist persönlich überzeugt: Solange die Migrations- und Integrationspolitik klug gestaltet ist, überwiegen die Chancen die Risiken bei Weitem. Deutschland habe in den zurückliegenden Jahrzehnten bereits viel erreicht, doch seien weitere Reformen nötig, damit Zuwanderung und die Integration von Migrantinnen und Migranten wirtschaftlich erfolgreich und sozial gerecht gelingen.
Prof. Dr. Herbert Brücker

Prof. Dr. Herbert Brücker

Foto: Wolfram Murr, Photofabrik

An der Humboldt-Universität zu Berlin hat Herbert Brücker eine Professur für Volkswirtschaftslehre inne. Am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM ) ist er Direktor; beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit Sitz in Nürnberg verantwortet er den Forschungsbereich „Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung“.

Brücker studierte Politik, Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt am Main und wurde dort 1994 in Wirtschaftswissenschaften promoviert. 2005 folgte die Habilitation im Fach Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. Zu seinen Forschungsinteressen gehören die internationale Migration, die Arbeitsmarktforschung, die Integration von Migrantinnen und Migranten und angewandte empirische Methoden. Gemeinsam mit Partnern aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) und dem Forschungszentrum des BAMF koordiniert er die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe sowie die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Beide Erhebungen zählen zu den umfassendsten Längsschnittbefragungen zu Migrantinnen, Migranten sowie Geflüchteten in Deutschland.